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Arbeitgeber & Unternehmen

Arbeitgeber haben insbesondere in zwei Phasen besonderen arbeitsrechtlichen Beratungsbedarf:
Vor der Einstellung hinsichtlich der Verwendung eines individuell erstellten und anwaltlich geprüften Arbeitsvertrages und im Krisenfall vor Kündigung und bei Trennungsinteresse.

Vor der Einstellung: Der Arbeitsvertrag

Die Verwendung des richtigen individuellen Arbeitsvertrages ist entscheidend für die richtige Position in einem späteren Krisenfall des Arbeitsverhältnisses.

Nur wer bei Abschluss des Arbeitsvertrages an eventuelle Problemfälle denkt, ist im Krisenfall optimal aufgestellt, um das Risiko zu minimieren.

Entscheidend können im späteren Streitfall die örtliche und fachliche Versetzbarkeit, die Definition des Arbeitsbereiches und die Frage der Wirksamkeit einer Befristung sein. Von der Verwendung von Formulararbeitsverträgen, die nicht individuell auf das Unternehmen abgestimmt sind, kann nur dringend abgeraten werden. Ein Automobilzulieferer hat einen anderen Bedarf an Arbeitsverträgen als ein Freiberufler oder ein Kindergarten.

Bei Trennungsinteresse: frühzeitiger anwaltlicher Rat vor Kündigung ist wichtig

In den meisten Fällen ist es wichtig, den anwaltlichen Rat möglichst früh einzuholen, da sich die Optionen meist verringern, wenn sich die Eskalationsschraube zwischen den Vertragsparteien schon weit gedreht hat. Bevor arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen einzelne Mitarbeiter eingeleitet werden, kann es ganz entscheidend sein, diese Maßnahme in ein Gesamtkonzept zu integrieren. In manchen Fällen müssen Arbeitsagentur und Betriebsrat rechtzeitig vor einer Maßnahme oder Kündigung einbezogen werden.

Eine nicht durchgeführte oder fehlerhafte Sozialauswahl lässt sich häufig nicht mehr korrigieren.

Dann wird die Kündigung vor dem Arbeitsgericht keinen Bestand haben oder aber hohe Abfindungen zur Vermeidung eines nachteiligen Urteils zu zahlen sein.